Geschichte des Rauchfangkehrermuseums

museumDem Rauchfangkehrermeister Günter Stern war die Geschichte des Rauchfangkehrerhandwerks schon immer ein besonderes Anliegen. Seinen diesbezüglichen Bemühungen ist es zu verdanken, dass den überlieferten, bis dato verstreut aufbewahrten Exponaten zur Geschichte der Rauchfangkehrer eine Heimstatt gegeben werden konnte. 1985 gründete die Wiener Landesinnung einen Museumsverein mit Kommerzialrat Rudolf Quester und Bezirksvorsteherin Herta Haider als Vorsitzende. Prof. Ludwig Sackmauer, der damalige Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Wiener Bezirksmuseen bemühte sich um die notwendigen Museumsräume, die schließlich im Bezirksmuseum Wieden im 4. Wiener Gemeindebezirk in der Klagbaumgasse 4 im 2. Stock bereitgestellt wurden. Im selben Jahr noch eröffnete das Museum unter der Leitung von Günter Stern mit der Ausstellung „Der Rauchfangkehrer als Glücksbringer und Neujahrsbote“. In diesem ehemaligen Tröpferlbad entstanden durch viel idealistischen Einsatz des Museumsvereins bestens ausgerüstete Ausstellungsräume. Zahlreiche Rauchfangkehrer und Kaminschleifer stellten zwei Jahre lang ihre Arbeitskraft zur Verfügung.